BasisVorsorge - ReFlex - Tarifdetails

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BasisVorsorge - ReFlex der Gothaer - Tarifdetails

 

Tarife

FR17-11: BasisVorsorge-ReFlex: Fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantieleistungen und Todesfallschutz (sofern vereinbart auch mit Berufsunfähigkeitsschutz)
FR17-11E: BasisVorsorge-ReFlex: Fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantieleistungen und Todesfallschutz (sofern vereinbart auch mit Berufsunfähigkeitsschutz) gegen Einmalbeitrag

Garantien

Die Gothaer BasisVorsorge-ReFlex bietet zwei Garantien:

Garantie 1: Beitragsgarantie (beitragsbezogene Garantie)
Die Beitragsgarantie gewährleistet, dass zum planmäßigen Rentenbeginn die Summe der eingezahlten Beiträge zur Kapitalauszahlung oder in Höhe des gewählten Prozentsatzeszur Verrentung zur Verfügung steht. Der Kunde kann das Sicherheitsniveau selbst festlegen und bei Vertragsabschluss eine Beitragsgarantie zwischen 60% und 90% der eingezahlten Beiträge wählen.

Garantie 2: Automatische Renditesicherung (guthabenbezogene Garantie)
Einmal jährlich (30.11.) wird überprüft, ob 80% des dann vorhandenen Vertragsguthabens höher sind als die bisherige Garantie. Wenn der Wert höher ist, erhöht sich die Garantie zum planmäßigen Rentenbeginn auf diesen Wert. Bei guter Wertentwicklung steigt dadurch das garantierte Erlebensfallkapital während der Laufzeit.

Die Garantien werden durch den intelligenten ReFlex-Umschichtmechanismus erzielt und durch die Gothaer Lebensversicherung AG gewährleistet.

 

Zahlungsmodalitäten und Mindestbeitrag

Schon ab einem monatlichen Mindestbeitrag von 25 EUR oder einem Mindesteinmalbeitrag von 3.600 EUR können Sie Ihrem Kunden den Einstieg in die fondsgebundene Altersversorgung ermöglichen. Auch bezüglich der Zahlungsmodalitäten hat Ihr Kunde alle Freiheiten: Monatliche, vierteljährliche, halbjährliche wie auch jährliche Zahlung der regelmäßigen Beiträge ist möglich.

Sollte Ihr Kunde gerade Geld übrig haben, z.B. aus einer Sonderzahlung oder einer Steuerrückzahlung, kann er ohne Gesundheitsprüfung erstmals nach einem Jahr bis zu zwölfmal (bei monatlicher Zahlweise) im Jahr eine Ergänzungszahlung ab 500 EUR in den bestehenden Vertrag einzahlen. Dadurch erhöht sich automatisch auch die beitragsbezogene Garantie zum planmäßigen Rentenbeginn.

Auch kurzfristige finanzielle Engpässe Ihres Kunden sind kein Problem. Durch eine Beitragsreduktion oder eine Zahlungsunterbrechung von bis zu drei Jahren lassen sich vorübergehende Zahlungsengpässe schnell überwinden. Wichtig ist hier aber der Hinweis an Ihren Kunden, dass durch die genannten Maßnahmen sein individuelles Sparziel in Gefahr geraten kann.

 

Dynamik

Der Einschluss einer Dynamik ist sinnvoll, um Kaufkraftverluste durch die Inflationsentwicklung zu kompensieren. Die Dynamik kann manuell zwischen 3% und 10% gewählt werden. Für die dynamische Beitragserhöhung kann die Anpassung jährlich, alle zwei Jahre oder alle drei Jahre erfolgen.

 

Flexibler Rentenbeginn

Die Gothaer BasisVorsorge-ReFlex beinhaltet eine Vorverlegungs- und eine Verlängerungsphase. Der Kunde kann damit sowohl den Rentenbeginn als auch die Kapitalauszahlung um maximal sieben Jahre vorverlegen oder um maximal sieben Jahre nach hinten verschieben und bleibt dadurch für seine persönliche Planung in höchstem Maße flexibel. Der früheste Rentenbeginn ist mit Alter 62 möglich.

Vereinbarung einer Auflösungsphase
Bei der BasisVorsorge-ReFlex haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich eine Auflösungsphase zu vereinbaren. Sie dient der Performanceerhöhung für Ihren Kunden und bietet darüber hinaus ein hohes Maß an zusätzlicher Flexibilität, indem Ihr Kunde innerhalb der Auflösungsphase den Rentenbeginn bzw. das Kapitalwahlrecht vorziehen kann.
Die Auflösungsphase kann sich frühestens nach den ersten 12 Vertragsjahren anschließen und sie kann auf eine Dauer von 0 bis 15 Jahren festgelegt werden. In der Auflösungsphase läuft die Beitragszahlung, sofern vereinbart, regulär weiter, allerdings sind weder planmäßige Erhöhungen (Dynamik) noch Nachversicherungen möglich. Die Auflösungsphase kann auch ohne Beitragszahlung vereinbart werden.

 

Optionales Ablaufmanagement

Die BasisVorsorge-ReFlex bietet Ihrem Kunden fünf Jahre vor dem planmäßigen Rentenbeginn die Möglichkeit, die automatische Renditesicherung von 80% auf 100% des Vertragsguthabens anzuheben. Durch dieses Ablaufmanagement wird ein Wertverlust des Vertragsguthabens durch eine negative Wertentwicklung in den letzten Vertragsjahren verhindert. Der Kunde wird sechs Jahre vor dem planmäßigen Rentenbeginn von der Gothaer auf diese Möglichkeit hingewiesen.

 

Als besonderes Highlight bietet die BasisVorsorge-ReFlex eine erhöhte Altersrente bei Pflegebedürftigkeit. Die Option ist ohne Mehrbeitrag vereinbart und bis EA 49 Jahre ohne Gesundheitsprüfung. Ab Eintrittsalter 50 ist eine kurze Gesundheitserklärung des Kunden notwendig, die mit dem Antrag automatisch ausgedruckt wird.

Der Kunde kann 12 bis drei Monate vor Rentenbeginn entscheiden, ob er von dieser Option Gebrauch machen will. Falls er dies tut, wechselt er in den Tarif mit erhöhter Rente bei Pflegebedürftigkeit und wir berechnen die ab Rentenbeginn auszuzahlende Rente neu (= leicht verringerte Altersente). Die Höhe der erhöhten Rente bei Pflegebedürftigkeit kann vom Kunden frei gewählt werden, jedoch maximal 100% betragen.

Beispiel:
Vor Gebrauch der Option: Altersrente = 120 EUR
Nach Gebrauch der Option: neu = 104 EUR
Bei Pflegebedürftigkeit erhöhte Altersrente: maximal 208 EUR (frühestens ab dem 62. Lebensjahr)

*Zahlen nur zur Darstellung der Funktionsweise, keine realen Werte

Besonderheit: Bei Ausübung kann der Kunde bereits pflegebedürftig sein kann – oder es nach Rentenbeginn noch werden. Die zu Vertragsbeginn beantragte Rentengarantiezeit bleibt für die reduzierte Altersrente unberührt bestehen und wird nicht verkürzt.

Die Pflegebedürftigkeit wird in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) definiert. Ab drei von sechs definierten Verrichtungen des täglichen Lebens oder bei schwerer Demenz liegt demgemäß eine Pflegebedürftigkeit vor.



Pflegeoption
 

Todesfallschutz

Die BasisVorsorge-ReFlex bietet Ihrem Kunden im Todesfall vor Rentenbeginn eine lebenslange Hinterbliebenenrente aus dem vorhanden Fondsvermögen, nach Rentenbeginn eine lebenslange Hinterbliebenenrente aus der vereinbarten Rentengarantiezeit.

 

Erstklassige Produktpartner für Fondsinvestments

Produktpartner Investments

Die Gothaer BasisVorsorge-ReFlex zeichnet sich sowohl im Bereich der Garantie- und Wertsicherungsfonds als auch in der freien Fondsanlage durch eine starke und breit gefächerte Fondsauswahl aus. Ihr Kunde kann individuell nach seinem Anlageschwerpunkt aus attraktiven Fonds renommierter Kapitalanlagegesellschaften wählen.

 

Ablaufmanagement

Auf Wunsch des Kunden kann der Wert der Fondsanlage in den letzten fünf Vertragsjahren abgesichert werden, indem die Investmentfonds höherer Risikoklassen Schritt für Schritt in Fonds mit geringerem Risiko umgeschichtet werden. Aktiviert Ihr Kunde das automatische nicht, wird er ab dem fünften Jahr vor dem planmäßigen Rentenbeginn jährlich an die Möglichkeit des kostenlosen Fondswechsels zur Umschichtung seines Fondsvermögens erinnert (Ablaufcheck).

Vorteil: Durch das Ablaufmanagement werden kurzfristige Marktschwankungen gemildert. Ihr Kunde kann seinem Ruhestand beruhigter entgegensehen.

 

Beiträge

Für die Schicht I wurde ein neuer Sonderausgabenabzugsbetrag von 23.712 EUR (ledig) bzw. 47.436 EUR (verheiratet) eingerichtet. Aufwände bis zu dieser Höhe wirken sich bis 2025 zunehmend stärker steuermindernd aus.
Einmalbeiträge und Zuzahlung(en) sind ebenfalls steuerlich begünstigt. Der maßgebliche steuerfreie Anteil ergibt sich aus dem Kalenderjahr der Zahlung.

 

Schicht I : Sonderausgabenabzug Steuerfreier Anteil

2018 86%
2019 88%
2020 90%
2021 92%
2022 94%
2023 96%
2024 98%
2025 100%

Wer als Selbständiger 23.712 EUR (ledig) bzw. 47.436 EUR (verheiratet) im Jahre 2018 aufwendet, kann einen Abzugsbetrag von 86% steuerlich geltend machen. Das zu versteuernde Einkommen reduziert sich um 19.579 EUR.

Pflichtbeiträge von Arbeitnehmern zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie von Pflichtversicherten zum Berufsständischen Versorgungswerken werden ebenfalls in der Schicht I berücksichtigt, so dass dort der Sonderausgabenabzug teilweise verbraucht ist. Der verbleibende Betrag kann mit der Gothaer BasisVorsorge ausgeschöpft werden. Selbst wenn ein Arbeitnehmer ein Bruttoeinkommen i.H.d. Beitragsbemessungsgrenze der GRV von 78.000 EUR verdient, verbleibt ein interessantes Potenzial. Bei einem Beitragssatz von 18,6% beträgt der GRV-Pflichtbeitrag 14.508 EUR. Bis zum Höchstbetrag von 22.767 EUR verbleibt ein Betrag von 9.204 EUR. Wird dieser als Beitrag für die Gothaer BasisVorsorge aufgewendet, können 2018 wiederum 86 % davon steuermindernd angesetzt werden. Das zu versteuernde Einkommen mindert sich um 7.915 EUR.

Bei Gesellschafter-Geschäftsführern, die eine Anwartschaft auf bAV haben, wird der Höchstbetrag für Altersvorsorgeaufwendungen um einen fiktiven Gesamtbeitrag zur GRV gekürzt - unabhängig davon, ob die Anwartschaft durch eigene Beiträge finanziert wurde oder nicht (vgl. § 10 Abs. 3 Satz 3 EStG). Weitergehende Informationen finden Sie auf den Folien 14 und 15 im PDF unter dem Rubrik "Unterstützung" / Präsentation.

 

Berechnungsbeispiel 2018

  Arbeitnehmer Selbständige
Rentenversicherungs- pflichtiges
Einkommen
30.000 EUR 78.000 EUR -
Beitragssatz GRV 18,60% 18,60% 0,0%
Pflichtbeitrag 5.580 EUR 14.508 EUR -
Ansetzbar: 86% vom Pflichtbeitrag 4.798 EUR 12.476 EUR -
abzüglich Arbeitgeberbeitrag
(50% vom Pflichtbeitrag)
2.790 EUR 7.254 EUR -
als Sonderausgaben abzugsfähig 2.008,80 EUR 5.222 EUR -
Maximal verbleibender Beitrag für Gothaer BasisVorsorge* 18.132 EUR 9.204 EUR 23.712 EUR
zusätzlich als Sonderausgaben abzugsfähig: davon 86% 15.593 EUR 7.915 EUR 20.392 EUR
* Differenz zwischen dem Höchstbetrag (22.767 EUR) und dem Pflichtbeitrag.

Besteuerung der Rentenleistung

Auch für die Rentenleistung aus den Pflichtversicherungssystemen hat die Umstellung auf die nachgelagerte Besteuerung beträchtliche Auswirkungen. Seit 2005 unterliegen die Renten nicht mehr mit dem niedrigen Ertragsanteil der Besteuerung sondern direkt als Einkommen. Für alle Bestandsrentner bis 2004 und Neurentner 2005 beträgt der Besteuerungsanteil der Jahresrente 50%. Da die Hälfte der Rente aus steuerfreien Arbeitgeberanteilen stammt, ist in der Regel eine Doppelbesteuerung ausgeschlossen. Aus dem steuerfreien Betrag der verbleibenden 50% wird ein Freibetrag in Euro ermittelt, der in dieser Höhe lebenslang bestehen bleibt.

Jeder Neurentnerjahrgang hat einen höheren Besteuerungsanteil, der sich aus der folgenden Tabelle ergibt:

 

Schicht I: Besteuerungsanteil der Renten

2018 76%
2019 78%
2020 80%
2021 81%
2022 82%
2023 83%
2024 84%
2025 85%
2026 86%
2027 87%
2028 88%
2029 89%
2030 90%
2031 91%
2032 92%
2033 93%
2034 94%
2035 95%
2036 96%
2037 97%
2038 98%
2039 99%
2040 100%
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